Systeme für wirkungsorientiertes Projektmanagement

Vom ersten Tag an erzeugen unsere Interventionen Wirkungen - und es ist auch unser Ziel, möglichst viele positive Wirkungen zu erreichen.

Die meisten Projektmanagement-Systeme beobachten die Maßnahmen und Ergebnisse. Unser Anliegen ist es, bei Planung, Steuerung, Monitoring und Evaluation den Blick für die Wirkungen zu schärfen. Je nach Kunde kann die wirkungsorientierte Steuerung sehr unterschiedlich gestaltet werden:

  • Basisorganisationen
  • Nichtregierungsorganisationen
  • Staatliche Organisationen
  • Projekte der Technischen Zusammenarbeit
  • Unternehmen
  • Verbände

 

Inklusion und Diversität

Zusätzlich zu der Kategorie Geschlecht sind Menschen durch ihr Alter, ihren kulturellen, ethnischen und auch familiären Hintergrund, ihre Religion, ihren Gesundheitszustand, ihre sexuelle Orientierung, ihre Mobilität und vieles andere mehr gekennzeichnet.

Wir legen Wert darauf, dass wir bei dem was wir tun, Menschen in ihrer Vielfalt im Blick haben und in unseren Angeboten möglichst die vielen unterschiedlichen Prägungen und Realitäten der Individuen einbeziehen.

Nach der Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking haben sich die Vereinten Nationen das Prinzip Gender Mainstreaming zu eigen gemacht. Diese Strategie hat sich seitdem in der Entwicklungszusammenarbeit weitgehend durchgesetzt. Nun geht es darum, auch andere Diskriminierungsmerkmale stärker als bisher in den Blick der Entwicklungsmaßnahmen zu nehmen. Dazu wollen wir beitragen, indem wir bei unseren Angeboten z.B. auch nach einem Altersmix, der Beteiligung von Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, fragen. Dabei ist uns bewusst, dass wir nicht alle Benachteiligungskriterien gleichzeitig bearbeiten können, sondern uns auf zwei bis drei beschränken müssen.

Gender Mainstreaming

Wenn wir mit unserer Arbeit zur Verbesserung der Lebensbedingungen benachteiligter Menschen beitragen wollen, geht es einerseits immer um die Schaffung förderlicher Strukturen. Andererseits aber haben wir es immer mit Individuen zu tun, einzelnen Frauen und Männern, die von Vergünstigungen und von Benachteiligungen unterschiedlich betroffen sind. Oft können sich Männer und Frauen aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensrealitäten auch unterschiedlich beteiligen, haben unterschiedlichen Zugang zu den vorhandenen Ressourcen.

Bei all unseren Angeboten ist daher die Gender Differenzierung ein wichtiges Analyse- und Planungskriterium: Wie sind Frauen und Männer am Projekt beteiligt? Wem kommen die geplanten Maßnahmen zugute? Sind die Methoden, die wir zur Zielerreichung einsetzen so, dass sie von beiden Geschlechtern gut angewandt werden können? Wann und wo finden die Maßnahmen statt? Können Menschen mit Familienverantwortung sich aktiv einbringen? Dabei ist uns bewusst, dass die Konzentration auf „Männer“ und „Frauen“ letztlich eine Zuschreibung ist, die die komplexen und vielfältigen Erscheinungsformen von „gender“ in ihrer ganzen Vielfalt nicht begreifen kann.

Wir orientieren uns an der Strategie des Gender Mainstreaming, damit wir mit unseren Maßnahmen zur Überwindung struktureller und individueller Benachteiligungen von Männern und Frauen beitragen.

Planung

Folgende Formen der Planung bieten wir an:

  • Zukunftswerkstatt
  • Logical Framework
  • Project Cycle Management - PCM
  • Strategische Planung
  • Ausbildung von Planungsmoderatoren und -moderatorinnen

Zentrale Methode in der Entwicklungszusammenarbeit ist die Logical Framework Methode. Auf ihr baut auch die Zielorientierte Projektplanung (ZOPP) auf, sie ergänzt Logframe vor allem durch ein moderiertes Vorgehen mit der Partizipation der wichtigsten Akteure, sowie durch eine ausführliche Analysephase.

Logframe und ZOPP haben ihre Stärken in der logischen Strukturierung der Planung – die zugleich zur Schwäche werden kann, wenn sie ihre Flexibilität verliert, wenn sie zur „Gesteinslogik“ führt, zum strikten Vertrauen auf die vereinbarten Pläne. Die Alternativen sind ganzheitlichere Planungsmethoden, vor allem die Stärkung des Monitorings.

Heute moderieren wir Projekt- und Strategie-Planungsworkshops, und bieten die Ausbildung von Planungs-Moderatorinnen und -Moderatoren an.

Sofern Familien, Gruppen oder Basisorganisationen an der Planung aktiv partizipieren sollen, verwenden wir auch Methoden, an deren Entwicklung wir maßgeblich beteiligt waren: Participatory Impact Monitoring und den NGO-IDEAs Ansatz. Dabei findet vor der Planung eine partizipative Situationsanalyse mit PRA-Instrumenten statt, zur Armutsorientierung vor allem mit Participatory Well-being Ranking.

Wichtig ist noch, dass die Identifizierung von Zielen - auch ohne genaue Planung - ein eigenständiger, äußerst wichtiger Schritt ist, der entscheidende Impulse auslöst.


Eigene Publikationen zu diesem Thema:

  • NGO-IDEAs Impact Toolbox (2011)
  • Wirkungsbeobachtung und Evaluation (1999)
  • Participatory Impact Monitoring (1996)

 

Wirkungsorientiertes Monitoring

Gerade weil wir in sozialen Gefügen nicht alle Einzelschritte vorausplanen können, ist die Klarheit über die Ziele entscheidend. Bei der Durchführung müssen wir nach jeder Intervention innehalten, beobachten, mit den anderen Akteuren reflektieren, und dann entscheiden, wie wir weitermachen.

Für den Aufbau eines Monitoring- und Evaluierungs-Systems („M&E-System“) haben wir eine Vorgehensweise entwickelt, die wir in der individuellen Beratung oder in Workshops einsetzen. Sie besteht aus folgenden Elementen und/oder Schritten:

1.  Analyse der beteiligten Akteure
2.  Wirkungshypothesen und Beobachtungsfelder
3.  Indikatoren und Leitfragen
4.  Reflexions- und Dialogmechanismen
5.  Informationsmanagement

Die einzelnen Elemente sind beschrieben im Manual „Monitoring Self-Effectiveness“. Dazu führen wir Trainingskurse durch, und begleiten die Organisationen oder Projekte über einen Zeitraum von etwa einem Jahr, bis zu einer ersten Konsolidierung.

Der Aufbau des M&E-Systems ist ein längerer Prozess, den wir auch gerne über das Internet begleiten. Jedes System wird mit den Kunden maßgeschneidert, es muss in die Philosophie, das Wertesystem, die Strukturen und die Abläufe der Organisation passen. Das Wirkungsmonitoring kann dann sehr verschieden gestaltet sein:

  • eher quantitativ oder qualitativ
  • eher durch die Zielgruppen oder durch die Projektdurchführenden
  • eher mit bewusstseinsbildenden Instrumenten oder mit reiner Datensammlung
  • eher mit kontinuierlichem Berichten oder mit gelegentlichen Studien

Letztlich wird ein Methodenmix angestrebt, um die Analyse aus verschiedenen Perspektiven durchführen zu können.

Nachdem viele Jahre lang sehr viel Aufmerksamkeit auf die Datensammlung gerichtet worden war, scheint heute die Herausforderung eher darin zu liegen, die gesammelten Daten auch sinnvoll auszuwerten. Dies wiederum wirkt sich auf unmittelbar auf die Erhebungen und die Kontrolle der Datenqualität aus. Eine entsprechende Systematik wird mit dem Instrument „PIAR“ angeboten.

Eigene Publikationen zu diesem Thema:

  • Manual „Monitoring Self-Effectiveness“ (2011)
  • Participatory Impact Analysis and Reflection (PIAR); in der NGO-IDEAs Impact Toolbox (2011)
  • Participatory Impact Monitoring (1996)
  • Wirkungsbeobachtung und Evaluation (1999)
  • Tiny Tools (2011)

 

Evaluation und Wirkungsstudien

Impact Plus evaluations follow the DAC/OECD principles and standards, the DeGEval standards for evaluations, and the OECD/DAC evaluation criteria. They foresee an evaluation methodology and tools which correspond to the following principles:

-        Accuracy: The evaluators strive to ensure that the evaluation produces and discloses valid and useful information and findings pertaining to the evaluation questions. The evaluation results shall provide an empirical basis for a dialogue between the project partners.

-        Usefulness: The evaluators strive to ensure that the evaluation shall be useful to all the stakeholders, i.e. that it is guided by both the clarified purposes of the evaluation and the information needs of its intended users.

-        Learning: Another important purpose of the evaluation is to promote learning processes which should be useful for the project partners.

-        Facilitation: In this endeavour, the evaluators act as facilitators for exploring the reality and for reflection on the findings. They follow a ‘counselling’ approach, i.e. they strongly focus on processes of reflection, learning, and dialogue.

-        Transparency: The goals and intentions of the evaluation should be made transparent towards other actors, especially towards the evaluated partner organisations.

-        Participation: A prerequisite for success of an evaluation study is the active involvement of primary stakeholders (most of all: beneficiaries and representatives of partner organisations on different levels) by the evaluators, as well as the accessibility of results and recommendations to all involved parties.

-        Triangulation: One useful way of ensuring the validity is the triangulation. The evaluators will consider information and opinions from various perspectives to analyse the findings, mainly by stakeholder triangulation and methodological triangulation.

Impact Assessments: Analysis of Outcomes and Impacts

Impact Plus evaluations usually focus on effects (outcomes and impacts). This implies the search for evidence on two main aspects:

1.            The description or measurement of change observed and

2.            The attribution of the observed change to the interventions.

The combination of these two aspects is envisaged for all the interviews and group discussions. The methodological approaches, however, will be adapted for different respondents.

Change has to be seen against the background of the following general trends:

-        Intensification of a positive trend,

-        Reducing of a negative trend,

-        Reversal of a negative trend.

The general notion of “change” may therefore even include the maintenance of the status quo. The reference then is the question for the counterfactual: “What would the situation be like if there had been no intervention?“

Impact Plus preferably uses “Tiny Tools” to assess outcomes and impacts together with the stakeholders: these are simple, time efficient and participatory tools.

Aufbau von Monitoring-Systemen

Gerade weil wir in sozialen Gefügen nicht alle Einzelschritte vorausplanen können, ist die Klarheit über die Ziele entscheidend. Bei der Durchführung müssen wir nach jeder Intervention innehalten, beobachten, mit den anderen Akteuren reflektieren, und dann entscheiden, wie wir weitermachen.

Für den Aufbau eines Monitoring- und Evaluierungs-Systems („M&E-System“) habe ich eine Methode entwickelt, die ich in der individuellen Beratung oder in Workshops einsetze und aus folgenden Elementen und/oder Schritten besteht:

1.  Analyse der beteiligten Akteure
2.  Wirkungshypothesen und Beobachtungsfelder
3.  Indikatoren und Leitfragen
4.  Reflexions- und Dialogmechanismen
5.  Informationsmanagement

Die einzelnen Elemente sind beschrieben im Manual „Monitoring Self-Effectiveness“. Dazu führe ich Trainingskurse durch, und begleite die Organisationen oder Projekte über einen Zeitraum von etwa einem Jahr, bis zu einer ersten Konsolidierung.

Der Aufbau des M&E-Systems ist ein längerer Prozess, den ich auch gerne über das Internet begleite.

Nachdem viele Jahre lang sehr viel Aufmerksamkeit auf die Datensammlung gerichtet worden war, scheint heute die Herausforderung eher darin zu liegen, die gesammelten Daten auch sinnvoll auszuwerten. Dies wiederum wirkt sich auf unmittelbar auf die Erhebungen und die Kontrolle der Datenqualität aus. Eine entsprechende Systematik wird mit dem Instrument „PIAR“ angeboten.


Eigene Publikationen zu diesem Thema:

  • Manual „Monitoring Self-Effectiveness“ (2011)
  • Participatory Impact Analysis and Reflection (PIAR); in der NGO-IDEAs Impact Toolbox (2011)

 

Partizipatives Projektmanagement

Es gibt kaum ein Projekt, das nicht den Anspruch erhebt, partizipativ zu arbeiten. Allerdings ist das Verständnis von Partizipation sehr unterschiedlich.

Eine wesentliche Voraussetzung für einen partizipativen Ansatz ist das Selbstverständnis der Durchführenden als „Gruppenförderer“, als Facilitators, wie sie auch der Rolle von Moderator/inn/en entspricht.

Damit das gelingen kann, müssen die Facilitators erst in partizipativen Methoden sensibilisiert und trainiert werden, sie müssen viele Methoden selbst als Lernende erfahren. Zu diesem Zweck führe ich Trainings zu part. Methoden durch.

 

Aufbau- und Ablauf-Organisation

Als früherer Controller weiß ich, dass die Konzepte der Organisation sich auch in der praktischen Arbeit niederschlagen müssen:

  • Klärung der Zielsstruktur, Planungsmechanismen, Einführung von Zielvereinbarungen
  • Zusammenstellung der Abläufe unter Angabe von Zielen, Arbeitsschritten, Beteiligten, Verantwortlichkeiten und zugrundeliegenden Richtlinien
  • Optimierung der Abläufe
  • Überprüfung der Stimmigkeit der Abläufe mit den Stellenbeschreibungen (und Stellenbewertungen), Dokumentationsanforderungen und der Arbeitsökonomie

 

Projekte