Soziale Indikatoren

Mit der Wirkungsorientierung in Planung, Steuerung, Monitoring und Evaluierung wird oft gefordert, dass Erfolge messbar sein müssen. Dazu werden oft bereits im Planungsstadium Indikatoren entworfen, mit denen man hofft, die Wirkungen quantitativ und qualitativ messen zu können. Dies ist aber relativ schwierig: oft sind die Indikatoren nicht spezifisch oder relevant genug, metrische Messungen sind schwierig oder aufwändig durchzuführen, Messungen der Wirkungen auf die Zielgruppen – und erst recht der Veränderungen von Einstellungen und Verhalten – scheinen kaum machbar.

Impact Plus hat verschiedene Ansätze, um zu geeigneten Lösungen zu kommen:

  • Die Zielgruppen werden nach Möglichkeit einbezogen, um die Indikatoren zu entwickeln. Mit Instrumenten aus Participatory Impact Monitoring (PIM) und NGO-IDEAs werden Indikatoren entwickelt, die sowohl von der Zielgruppe selbst als auch von Externen gemessen und abgeglichen werden können.
  • Zusätzlich zu jedem quantifizierten Indikator entwickelt Impact Plus für jedes Beobachtungsfeld mit den Beteiligten „explorative Fragen“, d.h. offene Fragen, die regelmäßig gestellt werden können, um auch nicht im Indikatorensystem vorgesehene Veränderungen zu ermitteln.
  • Mit diesen Indikatoren werden auch immer differenzierte Fragen nach der Ursächlichkeit gestellt: was hat zu diesen Veränderungen beigetragen, was hat sie behindert.

Auf einem Formular zu Definition der Indikatoren wird jeweils dokumentiert, welche z.B. die Messeinheiten sind, welche Differenzierungen bei Erhebung und Auswertung erfolgen müssen, welches die Erhebungs- und Dokumentationsformen sind, wie diese in das Berichtswesen eingegliedert werden, und vieles andere mehr.